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Mittwoch, 30. Dezember 2009

#5 Verschiedenes: Musikalischer Rückblick 2009 - die Zweite

Auch ich möchte, praktisch last minute, noch mit einer kurzen Aufstellung meiner zehn liebsten Alben des Jahres aufwarten. Alles in Allem finde ich, dass 2009 aus musikalischer Sicht ein ziemlich gutes Jahr war - sofern man das Radio ausgeschaltet ließ.

Hier auf jeden Fall meine Top 10:

1. The Leisure Society - The Sleeper

2. Mumford And Sons - Sigh No More

3. Rykarda Parasol - For Blood And Wine

4. The Decemberists - The Hazards Of Love

5. Bat For Lashes - Two Suns

6. R.E.M. - Live At The Olympia In Dublin

7. Tori Amos - Abnormally Attracted To Sin

8. Le Loup - Family

9. Blue Roses - Blue Roses

10. Show Of Hands - Arrogance, Ignorance And Greed

Ich stelle nun fest, dass es ganz schön schwer fällt, nur 10 herauszugreifen. Es gab ja, wie schon gesagt, so einige tolle Alben in diesem Jahr. Wahrscheinlich sähe die Liste nächsten Monat wieder ganz anders aus. Vielleicht enthielte sie dann Howling Bells, Emily Jane White, David Gray, Cortney Tidwell, Lisa o'Piu, Alela Diane, Gemma Ray....

Puh! Auf jeden Fall freue ich mich schon auf 2010, auf dass unser kleiner Blog weiterhin seine Anhänger mehrt und wir alle viele weitere schöne Konzerte erleben dürfen.

Dank euch fürs mitlesen und natürlich: einen guten Rutsch!!!!

Sonntag, 13. Dezember 2009

#4 Verschiedenes: Musikalischer Rückblick 2009

Das Jahr 2009 geht in schnellen Schritten auf sein Ende zu, doch was brachte es musikalisch?

Hier sind meine Favoriten:

Beste CD's:
Grundsätzlich: In diesem Jahr kamen so unwahrschienlich viele gute CD's raus, dass die Entscheidung schwer fällt, schon allein die Reihung in die Top 10 ist fast unmöglich. Trotzdem hier mein Versuch!

1) Patrick Wolf - The Bachelor
2) Antony and the Johnsons - The Crying Light
3) Mumford & Sons - Sigh no More
4) Regina Spektor - Far
5) Scott Matthew - There is an ocean that divides
6) Bat for Lashes - Two Suns
7) Jordie Lane - Sleeping Patterns
8) Alela Diane - To Be Still 
9) Gossip - Music for Men
10) Noah and the Whale - The First Days of Spring

Natürlich gab es auch einzelne Titel die mich durch das Jahr begleitet haben...

1) Bill Callahan - Eid Ma Clack Shaw
2) Patrick Wolf - The Bachelor
3) Antony and the Johnsons - Aeon
4) Alela Dianefeaturing Alina Hardin - Matty Groves
4) Mumford and Sons - White Blank Page
5) Tori Amos - Curtain Call
6) Regina Spektor - Eet
7) Cara Dillon - P stands for Paddy
8) Alela Diane - The Ocean
9) Razorlight - Wire to Wire
10) Sting - Soul Cake

So, und zu guter letzte: Was kommt 2010?

Ich freue mich sehr aud Patrick Wolf's "The Conquerer", dann sollten Damien Rice und Joanna Newsom nächstes Jahr endlich erscheinen. Außerdem erscheinen im Januar: Laura Veirs, Minor Majority, First Aid Kit, Tegen & Sara, Tom McRae.
Gespannt bin ich außerdem auf das neue Woven Hand Album das ebenfalls 2010 erscheinen soll.

Donnerstag, 26. November 2009

#3 Verschiedenes: Neues Bewertungssystem

Wir werden von nun an in einem Zehn-Sterne System und nicht mehr in einem Fünf-Sterne System bewerten. Uns fehlen einfach teilweise die noch genaueren Abstufungen. Daher gibt es ab jetzt zehn Sterne zu vergeben. Die bisherigen Bewertungen bleiben aber wie sie sind, werden also nicht in das neue Bewertungssystem umgemünzt.

Mittwoch, 9. September 2009

#2 Verschiedenes: Matt Bauer

Matt Bauer

Kentucky: bekannt für heiße Sommer, blühende Grasweiden und Vollblutpferde. Eben diese Pferde benennt der dort geborene Matt Bauer als wichtige Einflüsse für seine Musik und sein Leben. Neben den Pferden finden auch musikalische Größen wie etwa der frühe David Bowie oder Nina Nastasia auf dieser Liste platzt. Doch wie gehen Pferde und David Bowie zusammen? Und wie hört sich ein Musiker an, der von Pferden beeinflusst wird?

Doch schon beim Hören der ersten Klänge wird vieles klar. Ein Banjo, so schön und düster. Dann eine Stimme, so warm und angenehm, dass der Hörer unwillkürlich aufhorcht. In der eigenen Vorstellung befindet man sich schnell in Kentucky, auf einer Weide, an einem Strohhalm kauend und von Pferden umgeben. Über den Musiker mit dem ausladenden Bart á la Iron & Wine oder Bonnie `Prince` Billy, zu denen es im Übrigen auch starke musikalische Parallelen gibt, ist wenig bekannt. Was man kennt ist seine Musik, zu hören auf den beiden Alben „Nandina“ (2004) und „The Island Moved In The Storm“ (2008), sowie auf der EP „Wasps And White Roses“ (2006).

Musik machte Matt Bauer schon sein ganzes Leben lang. Aufgeben wollte er sie schon in einer unglücklichen, einsamen Phase seines Lebens, doch dann brachte er sich selbst das Banjo spielen bei und alles änderte sich. „It was something I could do everyday that made me feel alive.” Daher ist es nur logisch, dass das Banjo von da an Matt Bauers Haupt- und Lieblingsinstrument wurde.

Musikalisch wäre Matt Bauer am Besten in der Kategorie Folk, oder vielleicht präziser „Dark Folk“ (ein Begriff der spätestens seit 16 Horsepower kursiert), aufgehoben. Zwar mag der ein oder andere bei dem Begriff Banjo sofort an Country oder Western denken lassen, doch Matt Bauer könnte nicht weiter davon entfernt sein mit seinen fragilen Banjoklängen und der leisen, fast schon isoliert wirkenden Stimme. Durchbrochen wird dieses Schema von einigen Songs die melodiös und fröhlich daherkommen, so etwa seine Version des Amerikanischen Folksongs „Sea Lion Woman“ (das seit Feist wohl allgemein bekannt ist).

Nachdem er zu Beginn des Jahres mit Alela Diane in Frankreich und den Niederlanden tourte, dürfte sein Bekanntheitsgrad gewachsen und seine Fangemeinde sich erweitert haben. Matt Bauers Siegeszug hat gerade erst begonnen ist aber sicherlich noch nicht zu Ende. Wie sollte er auch, bei diesen wunderbaren Banjoklängen?

Sonntag, 16. August 2009

#1 Verschiedenes: Die französischen Damen

Der Sommer scheint sie mitzubringen, die Lust, verstärkt französische Sängerinnen zu hören, zu schön die Spache, das zarte. Das erwärmt das Herz, egal bei welchen Temperaturen. Hier nutze ich jetzt die Chance meine momentanen Favoritinnen vorzustellen.

Bei einer solchen Fülle qualitativ hochwertiger Damen, beschränke ich mich auf diejenigen, die wunderschönen, leichten französischen Folk produzieren.

Loane, eine Pianospielerin und Vertreterin des süßlichen Chansons macht den Beginn. Das im Vorjahr erschienene erste Album "Jamais Seule" der Französin glänzt durch ein warme Stimme, die zeitweise an die Carla Brunis erinnert, und durch ja, ein Banjo. Leser dieses Blogs könnten schon festgstellt haben, dass dieses Instrument hier sehr hoch im Kurs steht. Aber natürlich kommt man auch in den Genuss des Akkordeons, eben dem Instrument, das am intensivsten das französische Gefühl erschafft. Luftig leichte Melodien zaubern gute Laune und lassen den Hörer vergnügt durch die Wohnung tanzen.

Weiter gehts mit einer ebenfalls jungen und aufstrebenden Musikerin: Marie Cherrier. Das Debutalbum der 25-jährigen "Ni Vue ni Connue" von 2005 sprüht nur so von französischem Charme. Stimmlich noch süßer als Loane (man fühlt sich unwillkürlich an Vanessa Paradis erinnert) fühlt man schon beim ersten Titel "Manouche", dass diese Musik perfekt zur "Fabelhaften Welt der Amélie" passen würde. Auch hier wieder: Akkordeon, Klavier und viel Gitarre. Wer fröhliche und "niedliche" Musik mag, der ist mit bei Marie Cherrier an der richtigen Adresse um sich den Sommer (und Winter und überhaupt) zu versüßen, da braucht man kein Eis mehr.

Abschließen möchte ich mit Jeanne Cherhals "L'eau". "L'eau" (2006) ist bereits das fünfte Studioalbum der Musikerin aus Nantes. Vielleicht könnte man es als reifer beschreiben im Vergleich zu den beiden vorher vorgestellten Alben. Jeanne Cherhals Stimme ist tiefer, nicht süßlich schmachtend. Auch ihre Instrumentierung ist voller. Da hört man doch gerne ein Schlagzeug oder einen Bass oder auch mal elektronische Klängchen, überladen wirkt es aber in keinem Fall. Mit eindrucksvollen stimmlichen Arragements wie bei "Je suis liquide" oder "Rondes larmes" kann sie überzeugen und so jeden Schwimmbadtag verschönern.

In Kürze: mehr von der fanzösischen Musik Front.






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