In der Kategorie "Titel die mich ansprechen" würde es das Album von Lisa Ekdahl mit Sicherheit auf die vorderen Ränge schaffen. "Give me that slow knowing smile", wenn das nicht auf der Zunge zergeht. Zusätzlich zu diesem Titel gehört dann noch dieses liebliche, französich anmutende Cover, das eine zerbrechliche, zarte Frau zeigt. Wenn das nichts ist. Und jeder, der sich demnach nun versucht vorzustellen, was diese Dame für Musik macht, sollte richtig liegen.
Das 10. Studioalbum der Schwedin ist das erste das ich höre. Nachlesen kann man, dass es sechs Alben auf schwedisch gibt, 4 auf Englisch und die letzten in Richtung Jazz gingen. Doch was ist nun mit diesem Exemplar hier?
Wie bereits angedeutet ist die Musik so zart und süßlich wie man es hofft, sobald man das Cover siehrt. Lisa Ekdahls mädchenhafte Stimme (die mich an eine Chanteuse francoise à la Olivia Ruiz erinnert) trägt einen sanft von Lied zu Lied. Ja, dies ist eine CD zum sich zurücklehnen, zum entspannen, genießen. Die verbliebenen jazzigen Elemente und die ansonsten auch reichen Instrumentierung förden die Vorstellung eines sonnigen Sonntags auf dem Balkon. Hört sich kitschig an? Ist es auch. Und das ist wunderbar!
Der Stil dieses Albums wird von der ersten bis zur letzten Sekunde konsequent durchgezogen so dass ein in sich geschlossenes, schönes Album entsteht das es sich lohnt zu hören und dem ich
Dreieinhalb (mit grundsätzlicher Tendenz nach oben) von Fünf (imaginären) Sternen gebe.
Und während ich mich nicht entscheiden kann, welcher der Titel am zauberhaftetesten (ja, jetzt kommt es dicke mit den süßlichen Worten) ist, so gibt es hier nun den Titelgebenden Song: