Okay zugegeben, so neu auf den Ohren ist Emmy the Great nicht mehr, denn das Release Date ihrer CD "First Love" war bereits Anfang Februar. Aber trotz allem verdient dieses Album, das definitv neu auf meinen Ohren ist, eine Review.Vorwegnehmen muss ich folgende Regel die ich selbst austellte: ist das erste Lied eine CD richtig gut ist der Rest meist so lala oder gar schlecht. Oder eben anderstrum, ist der Beginn schlecht, dann ist der Rest meist überragend. Dies trifft sicher in 90% aller Fälle zu, nicht aber in diesem. Das wäre auch zu Schade. Auch der etwas flach wirkende Titel schafft es nicht diesem Album das Wasser zu reichen.
Das Album beginnt mit dem wirklich herausragenden "Absentee". Ein melodiöser, folkiger Song bester Qualität. schon hier ist klar: Toller Stimme. Gerne würde ich dieses jetzt vergleichen, doch mir fällt keine Stimme ein dich ich als Vergleich heranziehen kann. Man könnte emmy the Great schlicht als frisch bezeichen. Da es verlorene Liebesmüh ist eine Stimme zu beschreiben:
Was ihr soeben (hoffentlich) gehört habt war eine schöne Version eines weiteren Highlights dieses Albums: "City Song".
Zu Bemerken neben der sehr angenehmen Stimme die ebenso angenehmen Lyrics. Was bei "Absentee" beginnt setzt sich über das gemate Werk fort, mal ganz still und reduziert, dann wieder untermalt durch eine reichere Instrumentierung, melodiös, fröhlich, mitreisend und charmant. Von einem Highlight wird man so zum nächten geführt. Besonders hervorheben möchte ich noch den titelgebenden Song "First Love" der u.a. durch einen spannenden Reim" besicht: "Halleluja, Halleluja and the sky was so much bluer" und dessen Ende es schafft an Regina Spektor zu erinnern. So schafft die heute in London lebende Emma-Lee Moss etwas besonderes: ein Folk-Album ohne Abstürze, ohne Langeweile, ohne Durststrecken.
Daher:
Vier von Fünf (imaginären) Sternen
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